Geschichte

Im Jahre 1980 gründete der Diplom-Designer, gelernter Redakteur, Illustrator und Kunstpädagoge, Heinz Lingen, die Städtische Malschule Hennef, um ein kreatives Angebot für Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu schaffen. Seine Motivation: Mehr Praxis und eine sorgfältige Förderung gestalterischer Begabungen und manueller Fertigkeiten, denn das vermisste er vielfach an allgemeinbildenden Schulen. Denn die persönliche „Handschrift“ im Text und Bild ist die wichtigste Voraussetzung für nachhaltiges Lernen aller Schulfächer.

Im Herbst 1986 folgte neben der Malschule die Gründung der „Freien Fachhochschule für Gestaltung“, die mit 23 Studenten und 6 Dozenten ihren Betrieb in einem großen Ladenlokal in Hennef aufnahm. In 15 Fächern wurde Malerei, Grafik- und Kommunikations-Design als berufsqualifizierendes Studienziel vermittelt. Von Semester zu Semester wuchs die Malerei- und Grafik-Designschule; zog dann für 3 Jahre zur Miete in ein leer stehendes Schulgebäude nach Neunkirchen-Seelscheid, um dann später mit dem neuen Namen Rhein-Sieg-Akademie für „Realistische Bildende Kunst und Design“ (RSAK)an ihren jetzigen Standort an der Wehrstraße 12 in Hennef zu wechseln. Diesmal als Eigentümer der Schulhäuser und Grundstücke, dies garantierte den sicheren Standort.

1988 erhielt die RSAK als Berufsfachschule mit berufsqualifizierendem Abschluss die staatliche Gleichwertigkeitsanerkennung mit öffentlichen Schulen nach BAföG.

2004 wurde die RSAK von der Bezirksregierung als Berufsbildende Ergänzungsschule mit obiger Bezeichnung staatlich anerkannt. Ebenfalls wurde explizit die Prüfungsordnung/ Prüfung genehmigt/anerkannt und das Recht der eigenen Prüfungsdurchführung. Staatlich anerkannt wurde zudem die Berufsschulpflichterfüllung in der RSAK.

Seit ihrer Gründung kooperiert die RSAK mit Fachverbänden und Unternehmen der Kommunikationsindustrie: Nach der Zusammenarbeit mit dem Werbefachverband NRW werden seit 1996 die Prüfungen gemeinsam mit der renommierten Werbeagentur GREY-Worldwide (jetzt Düsseldorf) durchgeführt. Seit 2014 wird der Abschluss zusätzlich von der IHK, Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg, Weiterbildungsgesellschaft abgenommen und zertifiziert.

2010 war die Nachfrage nach Studienplätzen so groß, dass Akademiegründer Heinz Lingen zusätzliche Gebäude an der Wehrstraße erwarb und sich einen weiteren Traum erfüllte. 2011 wurde das gemeinnützige RSA-Kunstkolleg als eine private, staatlich anerkannte allgemeinbildende Schule (Ersatzschule) mit Sekundarstufen I und II, die bis zur Hauptschul- und Mittleren-Reife, zur schulischen Fachhochschulreife und allgemeinen Hochschulreife führt, gegründet. In allen Fächern werden entdeckendes Lernen gefördert, gestalterische Aufgaben in den Unterricht integriert und fächerübergreifend Lehrinhalte vermittelt. Künstlerische und allgemeinbildende Fächer werden nicht, wie oft üblich, alternativ, sondern von der 5. bis 13. Klasse kontinuierlich jede Woche gelehrt. Die Methodik priorisiert die Handschrift. Wie effizient das Konzept ist, zeigt das überdurchschnittliche gute Ergebnis aller bisherigen Lernstandserhebungen: Das Ergebnis bescheinigt den Schülerinnen und Schülern ein überdurchschnittliches Leistungsniveau.

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