|
Die aktuelle Diskussion über die differenziertere Betrachtungsweise des Islam haben mein Interesse geweckt, meine Wurzeln tiefergehend zu untersuchen und die Möglichkeiten für ein friedliches und integriertes Zusammenleben zu erforschen. Das Verständnis für die Möglichkeit des kulturellen Austausches und die damit verbundene Weiterentwicklung setzt eine Auseinandersetzung mit anderen Religionen und Kulturen voraus. Um einen Zugang zum Thema Alevitentum zu ermöglichen und das friedliche Zusammenleben in einer demokratischen Gesellschaft zu erwerben, müssen Begegnungszentren organisiert werden.
Infolge dieser Situation habe ich die Idee entwickelt, eine Event-Veranstaltung mit begleitender Wanderausstellung zu konzipieren. Die Event-Veranstaltung soll eine Chance für den interkulturellen und interreligiösen Dialog der verschiedenen Nationen und Glauben bieten und über Aleviten und deren Gebetstanz „Semah“ aufklären. Mit der Event-Veranstaltung „Sensus Samah“, der sich einem Mosaikstein im Islam im besonderen den Alevitentum und deren Gebetstanzritual Semah zuwendet, die unter Begleitung verschiedener Kooperationspartnern entwickelt wird, soll die breite Masse der Öffentlichkeit angesprochen werden.
Die Einbindung ausgewählter Kooperationspartner soll Vertrauen und Vermittlung fundierter Informationen vermitteln. Ein interkultureller und interreligiöser Dialog mit ästethisch wertvoll organisiertem Erlebnisprofil soll an die Besucher appellieren, informieren und durch die positiv nachhaltige Wirkung des Events die Bevölkerung für den Austausch der Dialoge aktivieren.
Als Interessenvertreter der Aleviten in Deutschland soll die alevitische Gemeinde Deutschland e.V. (AABF) dabei als Träger der Event-Veranstaltung ein Redesign für einen besseren Auftritt bzw. Image vornehmen.
|