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Mode ist heute mehr denn je ein Motor für Innovation und Ausdruck von Individualität. Leider schränken Massenproduktionen, beispielsweise betrieben von H&M, C&A oder Zara, den Verbraucher in seiner Individualität ein. Es entsteht ein Übergang von der Überfluss - zur Überdrussgesellschaft. Dies meint auch Jürgen Müller von der Zeitschrift „Textil-Wirtschaft“ (TW) von Juni 2004: “Wenn es um Oberbekleidung, komplette Outfits oder gar um Mode geht, dann stehen die Vermassung und die Gleichmacherei der Discounter dem Bedürfnis der Menschen nach Differenzierung und Individualität diametral entgegen.“ Der Versuch der kundenindividuellen Massenproduktion, so genannter Mass-Customization seitens der Großindustrie soll die verschiedenen Marktsegmente überhaupt noch erreichen. Das entwickelte Modelabel „Tj“ bindet Kundinnen durch deren Integration sowie deren Eigenkreativität an das Produkt und die Marke. Die Kollektion ist ausschließlich für Damen bestimmt. Das besondere an Tj ist, dass sich die Kundin aus vielen verschiedenen, vorgegebenen Modulen ihr eigenes Tj-Shirt kreieren kann. Sie kann sich mehrere Arten von Form, Ausschnitt, Ärmel-Print, Printapplikationen etc. im Internet oder an einem Tj-Tower, zusammenstellen. Die Kollektion unterteilt sich in zwei verschiedene Themen, um so eine größere Zielgruppe anzusprechen. Optional spricht das eine Thema die etwas jüngere, flippigere Kundin an und das andere die reifere und femininere Kundin.
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