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Vermarktung des Klangsystems „Invisible“

Unglaublich aber wahr!

Jetzt sind große und platzraubende Lautsprecher überflüssig.

Mit dem revolutionären Klangsystem „Invisible“, das von Siemens und dem Polyurethan-Spezialisten Puren entwickelt wurde, werden Wände und Decken zur Schallquelle.

Das Patent auf dieses Prinzip besitzt Siemens schon länger, doch bisher fehlten die wirklich gut klingenden Soundboards, die Schall durch zum Schwingen gebrachte Flächen erzeugen. Durch die Kooperation mit Puren ist es jedoch möglich geworden das System heute marktreif an den Start zu bringen. Sieben Millimeter schmale Soundboards bilden den Mittelpunkt der Anlage, sie bestehen aus einem speziellen Polyurethan- Werkstoff, der aus Rohstoffen der BayerAG hergestellt wird. Durch dieses Material wurde es möglich ein Board herzustellen, welches trotz dieser geringer Stärke eine enorme Stabilität aufweist.

Das System wurde unter dem Vorbild der akustischen Gitarre entwickelt, die ebenfalls durch dünne, zum Schwingen gebrachte Außenwände Schallwellen erzeugt. Durch die beispielhafte Digitaltechnik von Siemens, klingen die Soundboards auch nach dem Einlassen in die Wand und dem anschließenden Überdecken mit Putz, Tapete oder Holz in einer hervorragenden Qualität. Zu danken ist das dem Digitalprozessor, der die Boards mit frei programmierbaren Signalen versorgt, die den Frequenzverlauf (Höhen, Mitten und Bässe) genaustens an das jeweilige Oberflächenmaterial anpassen. Das Ergebnis ist ein überzeugender Raumklang der sich nicht auf einen kleinen Bereich, wie herkömmliche Lautsprecher, begrenzt.

Grund dafür ist der im Verhältnis zu normalen Boxen fast doppelt so große Abstrahlwinkel der schwingenden Fläche. Wer das erste Mal von Invisible erzählt bekommt, hält das Ganze für ein Märchen. Wer dann aber den Sound hört, ohne Lautsprecher zu sehen, ist überzeugt.

(c)2011 Rhein-Sieg-Akademie, für Realistische Bildende Kunst u. Design.