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Elektro- und Kaltschweißen auch für unsere Damen kein Problem.

Nach dem Aufriß erfolgt der Zuschnitt des Surfbretts.

Philip schuf für sein RSAK-Grey-Diplom ein neues Surfbrett.
Ob das Kugelmaß für die Hellseherin stimmt? Die Kugel wurde aus einem Plexiglasblock gedreht und gefräst.
Unsere „Nachwuchshellseherinnen“ fräsen ihre Plexiglaskugel.
Dozent Rudat zeigt, wie´s Drechseln und Fräsen geht.
Jetzt klappt´s alleine.
RSAK-Industrie-Design-Werkstatt in der Frühstückspause: auf 90 m² wichtigster Maschinenpark. Hier machen die Studenten ihren Maschinenschein, ohne den diese Maschinen nicht genutzt werden dürfen.

Studienfach "Industrie- und Produkt-Design"

Eine der fünf alternativen Zusatzqualifikationen ist Industrie- und Produktdesign. Im Mittelpunkt des Faches steht die sinnvolle Gestaltung von funktionsfähigen Gebrauchs- bzw. Konsumgütern - als ständige Herausforderung für den Designer.
Denn bei gleicher Qualität und gleichem Preis entscheidet die äußere Form und Handhabung immer mehr über den Markterfolg eines Produktes. Das gilt für die Zahnbürste wie für das Automobil. Das Lehrangebot im Fach "Industrie- und Produktdesign" ist entsprechend vielfältig und kommuniziert erheblich mit allen anderen Fächern. Nach gründlicher Analyse der technischen Voraussetzungen, Notwendigkeiten, Möglichkeiten und Ziele einer Projektidee erfolgt die Umsetzung des gestalterischen Konzeptes mit einer Skizze und später einer fotorealistischen Ansichtszeichnung, dann in einer technischen Zeichnung als Vorstufe zur Produktion. Für die Ansichtsdarstellung ist der exzellente Illustrator gefragt, für die technische Zeichnung der Ingenieur, für die haptische Plastik der Techniker.

Danach wird der Prototyp in der Fachwerkstatt plastisch und handwerklich kompetent realisiert.

Neben dem kreativen Können erwerben die Designkunst-Studierenden auch umfassende Materialkenntnisse und handwerkliche Praxis in der Verarbeitung von Holz, Kunststoff, Metall und Steingut. Darüber hinaus werden Kenntnisse im Umgang mit Maschinen und Werkzeugen vermittelt. Vor diesen Künstlern ist jedenfalls kein Material sicher.

Das Fach wird im Hauptstudium als Zusatzqualifikation mit zusätzlichen Stunden pro Woche angeboten. Bei entsprechenden Leistungen in der Semesterarbeit für das RSAK-GREY-Diplom kann der Designkunst-Student mit einem Qualifikations-Zertifikat für Produkt-Design ausgezeichnet werden. Damit erfüllt er die Berufs-Doppelqualifikation "Grafik- und Industrie-Produkt-Designer".

Ziele der Ausbildung sind:

  • die Vermittlung fächerübergreifender Kenntnisse für Grafik- und Kommunikationsdesigner plus Industrie- und Produktdesign und die Entwicklung ihrer Fähigkeit zur kompetenten Zusammenarbeit mit Produktdesignern und 
  • die Erweiterung möglicher Berufs- bzw. Tätigkeitsfelder durch den Erwerb dieser Zusatzqualifikation.

 Übersicht der Fachbereiche

(c)2010 Rhein-Sieg-Akademie, für Realistische Bildende Kunst u. Design.