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Astrid Hausmanns veröffentlicht ihre Diplomarbeit "Siebzehn Silben"


Ein Haiku besteht aus dreizeiligen Versen, die sich aus siebzehn Silben zusammensetzen. Astrid Hausmanns nahm sich die japanische Gedichtform zum Vorbild und entwickelte für ihre Diplomarbeit an der Rhein-Sieg-Akademie in Hennef ein Label für Damenoberbekleidung, das sie »Siebzehn Silben« nannte. In Haikus stehen vor allem die kleinen Dinge und deren Sinn im Mittelpunkt. Auch Hausmanns Label verkörpert diese Sichtweise: Die Kleidungsstücke sind durch Applikationen, Stickereien und Verfilzungen von Hand veredelt, die Besonderheit erschließt sich im Detail. »Siebzehn Silben« fordert auf, die Ästhetik des Moments – das Besondere im Alltäglichen – zu erkennen und zu genießen, wie die Gestalterin erläutert. Mode steht für Poesie und Fantasie im Alltag und konsequenterweise durchziehen Haikus auch die gesamte Kommunikation des jungen Modeunternehmens. Für ihre Wirkwaren-Kollektion entwickelte Astrid Hausmanns Anzeigenmotive, einen Katalog, ein Plakat für eine Modenschau sowie einen Messestand. Sie alle verorten die Marke in einer surrealen Fantasiewelt – Natur, Individualität, Design und Lifestyle verschmelzen zu einem harmonischen Ganzen.

Quelle: Novum Ausgabe 10/09




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