Akademie
Studium
Kreativ
Intern
3500 Quadratmeter Schulungsfläche: Bis zu 300 Designkunst-Studierende finden zur Zeit in mehreren bis zu dreigeschossigen Ausbildungsgebäuden und Bestausstattung ihren eigenen Arbeits- und Kreativbereich. Im Vordergrund der „Fernsehstar“ des Schulleiters. (TV-Serie: „Die Nesthocker, ZDF und „Verbotene Liebe“, ARD)
RSAK-Westtrakt
RSAK-Rosen-Innenhof
RSAK-Rapunzel-Hinterhof mit Wendeltreppe zum Wohnheim

Am Anfang stand eine Privatinitiative.

Im Jahre 1980 gründete der Diplom-Designer (FH/SU), Redakteur, Illustrator und Kunstpädagoge Heinz Lingen AGD, DJV die Städtische Malschule Hennef, ein Angebot für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Anlaß war Unzufriedenheit mit dem Kunstunterricht in den allgemein- und berufsbildenden Schulen: Zuviel Kunsttheorie, zu wenig Praxis.
Mit der zeitintensiven manuellen Förderung gestalterischer Begabungen hatte das Projekt schnell Erfolg.

Für viele junge Menschen wurden gute Voraussetzungen geschaffen für ein Hoch- oder Fachhochschulstudium in Kunstpädagogik oder Design. Kritische Berichte ehemaliger Malschüler, die später diese Hochschulen besuchten, veranlaßten Heinz Lingen im Herbst 1986 kurzentschlossen, die damals so genannte "Freie Fachhochschule für Gestaltung" in Hennef zu gründen, die bereits im Oktober mit 23 Studierenden und 6 Dozenten ihren Betrieb aufnahm.

Begonnen wurde mit 15 Fächern und 30 Stunden pro Woche "Malerei, Grafik- und Kommunikations-Design" als berufsqualifizierendes Studienziel. Lehrinhalte, Didaktik und Pädagogik waren manuellgeprägt und folgten dem traditionellen Berufswunsch "Maler und Grafiker".

Die Lehrveranstaltungen waren mit Präsenzpflicht für Lehrende und Lernende verschult organisiert. Der spätere Erfolg unserer Absolventen im Berufsleben bestätigte beeindruckend diese Form der Ausbildung. Von Semester zu Semester wuchs unsere Designer-Schule um jeweils eine und nach 2 Jahren um 2 Klassen alle zwei Semester.
Wachsender Platzbedarf veranlaßte uns zu einem Umzug in ein leerstehendes Schulgebäude nach Neunkirchen-Seelscheid. 3 Jahre später - wiederum wegen weiteren Platzbedarfs - erneut ein Umzug zurück nach Hennef.

1988 erhielt die RSKA als Berufsfachschule mit berufsqualifizierendem Abschluß die staatliche Gleichwertigkeitsanerkennung mit öffentlichen Schulen nach § 2 Abs. 2 BAföG. Und im Jahre 2004 wurde die RSKA mit ihrem Lehrangebot, den Lehrplänen, Bildungszielzusatzqualifikationen und Abschlußprüfungen seitens der Bezirksregierung als "Berufsbildende Ergänzungsschule" staatlich anerkannt. Ebenfalls anerkannt wurde die Erfüllung der Berufsschulpflicht.

Seit ihrer Gründung kooperiert die RSKA bzw. heute RSAK mit Fachverbänden und Unternehmen der Kommunikationsindustrie:Werbefachverband NRW, Verband der Grafik-Designer. Seit 1996 werden die Prüfungen für das RSAK-GREY-Diplom gemeinsam mit GREY-WORLDWIDE, Deutschlands zweitgrößter und effi-bester Werbeagentur, durchgeführt und zertifiziert. Diese GREY-Zertifizierung bürgt für Qualität und Kompetenz unserer geprüften Absolventen. Das GREY-WORLDWIDE-Zertifikat ist der Schlüssel für die Türen der Kommunikationsindustrie.


(c)2011 Rhein-Sieg-Akademie, für Realistische Bildende Kunst u. Design.