
 - Was gestern noch gute Orthographie und Interpunktion war, war vorgestern falsch und heute wieder falsch oder richtig, oder was? Trotz dieser verwirrenden "Springprozession" muss in Wort und Bild kommuniziert werden; am besten richtig, jeder auf seine Art ohne Vermischung älterer und neuerer Schreibweisen. Kommunikationsarbeiter, wozu auch Designer gehören, informieren, belehren, unterhalten, beeinflussen, werben mit visuellen, geschriebenen, gesprochenen, gesungenen, gespielten und gedichteten Mitteln. Peinlich, wenn Plakate, Broschüren, Anzeigen, Flyer usw. falsch geschrieben sind. Hier soll der gute alte, fast neue oder ganz neue „Duden“ helfen. Wir "alten HAsen" klammern uns an die einmal mühsam erworbenen Rechtschreibregeln unserer Zeit. Unsere Kinder lernten bis heute dreimal neue Schriftbilder. Ob das gut geht?!
 - Ulrike Schlie (Bildmitte) bei der Textbesprechung mit ihrer Klasse.

 - Dozent Stud. Dir. Heymann trainiert die richtige, treffende Wortwahl, den guten Ausdruck, den Sprachrhythmus, den Spannungsbogen, die Macht des geschriebenen Gedankens

 - Das Ergebnis wird diskutiert, die Hausarbeiten verteilt

 - Die Gedanken geordnet, der Reihe nach sortiert. Auch hier: Zuwendung und persönliche Ansprache
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Die informative, belehrende, unterhaltende, werbende Kommunikation bedient sich regelmäßig der Kombination von Sprache und Bild in unterschiedlichen Medien. In zahlreichen Firmen, Agenturen, Verlagen und Sendern gibt es Texter, Journalisten, Redakteure, Lektoren, Schriftsteller, Autoren usw., die als Spezialisten den Kommunikationspart der Sprache übernehmen. Häufig jedoch übernimmt auch der Grafik-Designer als Gebrauchs-Grafiker diese Aufgabe, weil auf diese Weise Text und Bild eine Einheit bilden können
Das Fach "Deutsch, verbale Kommunikation" vertieft und erweitert die schriftliche und mündliche, kreative Sprachkompetenz und Kommunikationsfähigkeit. Unterschiedliche Texte und Beiträge aus den Bereichen Journalismus, Public Relations, Medien, Werbung und Dichtung werden als Beispiele für praxisorientiertes und kreatives Schreiben analysiert und angewendet. Ferner vermittelt der Unterricht Aspekte der Argumentationslehre und praktische rhetorische Fähigkeiten. In Kooperation mit anderen Fachbereichen wird zudem für Zeitungen, Broschüren etc. getextet und layoutet. Die Kreativität des mündlichen und schriftlichen Gedankenausdrucks wird gelehrt, erweitert und praxisorientiert angewendet. Die Schreibkunst wird verfeinert; die Fähigkeit, Geschichten zu berichten und zu erfinden optimiert. „Malen mit Worten“ ist die Devise.
Lernziele sind u.a.: - die Entwicklung zielorientierter mündlicher und schriftlicher Kommunikationsfähigkeit
- Kenntnis und praktische Umsetzung diverser Textsorten hinsichtlich Sprach-/Schreibstil, Adressatenbezug, Layout
- Vermittlung von Techniken der Recherche, Gliederung und Ausarbeitung
- Präsentation unterschiedlicher Aufgabenstellungen
- Erarbeitung rhetorischer Mittel und Kreativitätstechniken
- Schreiben und erzählen als Autor
- So ganz nebenbei: Orthographie, Interpunktion und Grammatik, weil selbst bei vielen Abiturienten Defizite unverkennbar sind.
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Übersicht der Fachbereiche
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