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Marco Hüllen entwickelte im Rahmen seiner Arbeit für das RSAK-GREY-Diplom mit "The Whispered Worl" ein voll funktionstüchtiges...
...märchenhaftes Adventure-Spiel.
Stufen der Charakterentwicklung: Alles beginnt mit der Zeichnung...
...bis hin zum fertig animierten Modell.
Kleine Assessoires, wie zum Beispiel das Haustier "Spot", hauchen einem Spiel Leben und eine stimmungsvolle Atmosphäre ein!
"Spot" von vorne.
Eine Szene aus dem fertigen Spiel.

Grundkenntnisse in der Programmierung erleichtern dem Animations- und Computerspiel-Designer die spätere Zusammenarbeit mit Programmierern: Man spricht "die gleiche Sprache"!
Natürlich ist der perfekte Umgang mit der einschlägigen 3D-Software ein unbedingtes Muß!
Hier eine Rekonstruktion des Nordtores des römischen Köln nach archäologischen Befunden, erstellt von Tobias Lingen...

Die Chance für junge Realisten! Neuer RSAK-Bildungsgang: Studienzusatzqualifikation: "Computer-, Videospiel- und Animations-Design". Ein Milliardenmarkt wartet auf unsere Designer!

Computer statt kreative Hand?

 

Mit der Gründung der RSAK vor etwa 22 Jahren sollte das künstlerische traditionelle handwerklich geprägte Idealberufsbild des Kunstmalers und Grafikers als einzige deutsche Designerschule eine gewisse Renaissance erfahren.

Die schon jahrzehnte alten druck- und reprotechnischen Möglichkeiten der "schwarzen Kunst" verhalfen dem künstlerischen Gebrauchs- und Werbegrafiker zur veröffentlichten Artikulation und damit zur Maximierung der Zielvorstellungen seiner Auftraggeber.

Die Kenntnis und der professionelle Umgang mit diesen Techniken war auch für den Kunstmaler und Grafiker ein unverzichtbares Muß, obgleich in den seltensten Fällen die Schriftsetzer, Reprographen, Metteure und Drucker mit der Druckvorlage zufrieden waren, die ja mühsam und kunstvoll mit Fahnenabzüge, Schere und Leim an der Reißschiene montiert wurde. Nach Blei-Mettage, Photosatz und Lichtsatz avancierte der Digitalsatz und setzte Tausende von hochbezahlten Mitarbeitern der druckgrafischen Industrie an die Luft. Fortan orgeln Journalisten, Redakteure, Layouter und letztlich auch Grafiker die Software ihrer Terminals durch, in der Gewißheit, das "Himmelreich für einen Gedanken" digital per Mausklick auf die Mattscheibe und (jetzt kommt Freude auf!!) zu Papier zu bringen.

Dem euphorischen Computerwahn, der zunächst keinen einzigen manuellen Malstrich zuließ und das kreative Gehirn und die ausführende Hand für überflüssig wähnte, folgt in zunehmendem Maße die Erkenntnis, daß auch im Zeitalter digitaler Massenmedien der direkte Weg kreativer Einfälle zunächst über die Hand des bildenden Künstlers geht. Erst danach nutzt der Künstler auch die technischen Artikulationsmöglichkeiten seiner Zeit und das mit großer technologischer Kompetenz.

 

Animations-Design: Höhepunkt realistischer Gestaltungskunst

 

Malerei und Gebrauchsgrafik erfährt im neuen RSAK-Fachbereich "Computerspiel- und Animations-Design" einen Höhepunkt illustrativer, malerischer und bildnerischer Designkunst traditioneller realistischer Kunstauffassung in antizipierten, sogar beweglichen dreidimensionalen Bildern und Szenarien. Hier sind die besten, begabtesten realistischen Zeichner mit mathematischem und technischem Verständnis gefragt! Auch ohne diese neue Zusatzqualifikation haben bereits mehrere RSAK-Diplomanden mit ihrer Video- und Computerspielarbeit 1A-Lorbeeren gesammelt.

Alle Kriterien der Wahrnehmung, der intensiven Beobachtung und Verinnerlichung realen Geschehens werden verknüpft, verfremdet, eingebaut in Bildern und Geschichten der Phantasie, mit der Hand vorgezeichnet, modelliert, in Szene gesetzt mittels Drehbuch, Story-Board, Foto und Film: Die ganze lustvolle Palette realistischen traditionellen Gestaltens erlebt eine beeindruckende Reinkarnation.

Die professionelle, computerisierte, weiterverarbeitende Produktion bleibt in den "Händen" des Grafik-Designers, der sich zusätzlich zum "Computerspiel- und Animations-Designer" an der RSAK ausgebildet hat. In ihm vereinen sich der Kunstmaler alter Schule, der kreative Designer, der 3D-Spezialist, Informatik-Programmierer und der phantasiegeladene Schriftsteller, Drehbuchautor, Kameramann, Ausstatter, Komponist, Musiker, und, und, und zu einer einmaligen Allround-Spezies des Kreativen unserer Zeit. Mit diesen gesamtkünstlerischen manuellen und technischen Möglichkeiten des Computers und seiner entsprechenden Software sind dem kreativen Gestalter endlich Aktivitätsräume erlebbarer allumfassender Phantasiewelten gegeben, in der er selber und andere einzeln und gemeinsam die atemberaubendsten Abenteuer erleben kann. Der Spruch: "Du sollst nicht nur träumen, sondern auch Deine Träume leben!" ist mit diesen erdachten Welten irgendwie virtuelle Wirklichkeit ohne blaue Flecken und Blessuren geworden.

 

Markt und Wettbewerb in virtuellen Welten: Milliardengewinne

 

Doch nicht nur interaktive Filmgeschichten, sondern auch antizipierte Welten zukünftiger Verkehrs- und Bauplanungen, wissenschaftlicher Erkenntnisse der Naturwissenschaften, prognostizierter gesellschaftlicher Ereignisse usw. sind Sinn, Zweck und Programm der neuen alternativen RSAK-Zusatzqualifikation "Computerspiel- und Animations-Design". Dabei bleibt bei aller Faszination dieses zusätzlichen Bildungsganges die gesamte Palette werbegrafischer Planung, Ausführung und konzeptioneller strategischer Vermarktung im RSAK-Studium erhalten.

Der weltweite Markt des Animationsdesigns hat förmlich explosionsartig die Filmbranche mit zweistelligen Dollarmilliarden überboten. Kulturschaffende, Rezensenten, Politiker und "normale" Menschen räumen längst dieser "Gesamtgestaltung" den Kunststatus ein.

Die RHEIN-SIEG-AKADEMIE FÜR REALISTISCHE BILDENDE KUNST UND DESIGN ist, wie keine andere, bestens für den zusätzlichen Bildungsgang in den Curriculae von 21 Fächern, der speziellen Philosophie und Neigung zur klassischen realistischen bildenden Kunst, der räumlichen Lehrraumsituation (3500 m² Schulungsfläche) und kaum zu übertreffenden technischen Ausstattung allerbestens geeignet.

So, wie die RSAK die Doppelqualifikation von Grafik- und Mode-Design lehrt und und den großen Erfolg auf dem Arbeitsmarkt erlebt, soll auch der "Computerspiel- und Animations-Designer" im Kompetenzpolster des Werbegrafikers und Werbestrategen operieren. "Nicht nur Gestalten und Produzieren, sondern auch Verkaufen!" ist unser Credo. Das hat sich bewährt!

 

Realitätsbewußtsein realistischer Träumer in Pixeln: 3D-Programmierung

 

Die detaillierten Stoffverteilungspläne und Studieninhalte sind in unseren Curriculae aufgeführt. Neben den ab fünften Semester alternativen Zusatzqualifikationen "Mode-Design", "Industrie-Design", "Foto-Film-TV-Design" und "Illustrations-Design" und neu: "Computerspiel- und Animations-Design" als jeweiliges Grundstudiumsfach auf dem Stundenplan. Die jungen Leute sollen nicht nur im Grundstudium die wichtigsten Kriterien genannter Fachbereiche erlernt und einstudiert, sondern Interesse für eines dieser Fachbereiche für das Hauptstudium entwickelt haben.

"Computerspiel-, Videospiel- und Animations-Design" für das Hauptstudium beinhaltet neben all den in der RSAK ohnehin gelehrten künstlerischen Fächern 3D-Modellierungen, 3D-Animationen, Texturierungen, Bewegungsdarstellungen und Animationen gegenständlicher und figürlicher Objekte und Charaktere, Sprache und Geräusche, Kulissen von Landschaften, urbane Strukturen dreidimensional zu entwerfen, zu produzieren, zu beleben. Darüber hinaus ist die Lehre und Einübung grundlegender Programmiertechniken angesagt.

Die Produktion von Computer- und Videospielen wirft rechtliche, betriebswirtschaftliche, produktionsqualitative und Marketingfragen auf, die während des Studiums beantwortet werden. Da der Animations-Produzent die Verantwortung einer Gesamtproduktion trägt, muß er selbst in der Lage sein, ein Team von unterschiedlichen Künstlernaturen und ihren Sensibilitäten zu motivieren und zu führen.

Der RSAK-Producer ist dank seines eigenen künstlerischen Studiums bestens qualifiziert, mit den jeweiligen Spezialisten kompetent zu arbeiten oder auch selbst nach Lust und Laune zu agieren.

 

Die Symphonie des Kreativstübchens im Gehirn: Artikulation aller Künste

 

Es ist kein Zufall, daß kreative Köpfe in vielen Bereichen der Kunst zu Hause sind. Maler, Schriftsteller, Dichter, Bildhauer, Modelleure, Musiker, Tänzer und Schauspieler verfügen über eine hervorragende Beobachtungsgabe aller Sinne, ein ausgeprägtes Vorstellungsvermögen für erlebte und erdachte Geschichten und Ereignisse, Gegenstände und Figuren. Ob nun der Portraitist aus der Vielzahl gesehener Gesichter mit Stift und Farbe neue Physiognomien modelliert, der Schriftsteller diese mit der Virtuosität seines Sprachreichtums beschreibt oder diese der Schauspieler in Gestik und Mimik seiner Ausdrucksmöglichkeiten formuliert, Tänzer, Musiker und Komponisten melodische bildhafte Formen und Farben intonisiert, überall artikuliert sich die grenzenlose zusammengehörige Symphonie der Phantasie. 

Richard Wagner schuf Gesamtkunstwerke grandiosen Ausmaßes wie die Komponisten von Opern, Operetten und Musicals. Das gleiche gilt für die ganz großen Kreativen der Filmindustrie und nunmehr mit Bestimmtheit auch für die Schöpfer aktiver und interaktiver virtueller Wirklichkeiten. Eins ist allen gemeinsam: Der eruptive Drang der Phantasie nach draußen und die Perfektionierung ihrer künstlerischen handwerklichen Artikulationen, um draußen auch verstanden und genossen zu werden.

 

Warnung vor Crashkurs-Zertifikaten: Kompetenz braucht ihre Zeit

 

RSAK-Studierende und Lehrende erfahren sehr schnell, daß effizientes Gestalten jahrelanges intensives Lernen und Üben und die Zeit des Setzens und Verinnerlichens voraussetzt.   

Das im Crashkurs von nur 2 oder 3 Jahren von einigen Designerschulen angebotene Abschluß-Diplom-Zertifikat hat gerade mal den Wert schlecht-gespiegelter Pixel auf der Mattscheibe. Unsere Nachwuchsdesigner bewerben sich mit ihrer fundierten Kompetenz, die sie in ihrer Mappe und (oder) CD vorführen können. Diese Kompetenz braucht ihre Zeit des Wachsens und Festigens, um sie sofort nach erfolgreichem Studium gewinnbringend einzusetzen. Nur so überstehen unsere Absolventen die Probezeit im Beruf. Das "tolle" Zeugnis alleine ohne die notwendige Qualifikation wird dann zum peinlichen Witzpapier.

Für den Grafiker mit dem berufsqualifizierenden Zusatzstudium "Computer-, Videospiel- und Animations-Design" kommt zu der ohnehin sehr zeitaufwendigen praktizierten manuell und digitalen realistischen, naturalistischen Ausbildung ein hohes Maß an rationaler mathematischer Beweglichkeit der Technik des Programmierens, Dirigierens und Kalkulierens. Das alles begreift und beherrscht niemand im "Fast Food-Verfahren". Auch hier heißt es: "Augen auf beim Bildungskauf!"

Ach ja, und nicht zuletzt! Die Seriosität einer Schule weiß um die Sorgfalts- und Verantwortungspflicht der Computerspielinhalte des Spielevergnügens in Maßen und der Spielwut in Massen selbst zu würdigen und eindringlich zu vermitteln.

 

(c)2011 Rhein-Sieg-Akademie, für Realistische Bildende Kunst u. Design.